Ich kann den Elbcampus leider nicht empfehlen.
Der Unterricht besteht häufig daraus, dass Lehrkräfte lediglich PowerPoint-Präsentationen vorlesen, anstatt Inhalte verständlich zu erklären. Fragen werden oft nicht wirklich beantwortet, wodurch man sich schnell allein gelassen fühlt.
Besonders negativ fällt auf, dass Kritik oder eigene Meinungen offenbar nicht gerne gesehen sind. Äußert man diese, hat man schnell das Gefühl, schlechter behandelt zu werden und weniger Unterstützung zu bekommen.
Zudem entsteht klar der Eindruck, dass Teilnehmer unterschiedlich behandelt werden. Einige bekommen zusätzliche Tipps oder Hilfestellungen, während andere leer ausgehen. Spricht man das an, wird es abgestritten, obwohl es für viele offensichtlich ist.
Sehr kritisch ist auch der Eindruck, dass Teilnehmer mit Migrationshintergrund benachteiligt werden. Das sollte in keiner Bildungseinrichtung vorkommen!
Alle Teilnehmer haben das Gleiche bezahlt und sollten daher auch die gleichen Informationen, Chancen und einen respektvollen Umgang erwarten können.
Besonders enttäuschend: Diese Erfahrungen scheinen kein Einzelfall zu sein – ähnliche Rückmeldungen hört man auch aus anderen Kursen und von früheren Teilnehmern.
K
Kurt Spurt
30. March 2026
Die Schule ist eine reine Katastrophe, bitte tut euch selber einen Gefallen und meldet euch hier nicht an. Die Organisation ist sehr schlecht, es werden uns nicht alle Prüfungsthemen beigebracht und es gibt sehr oft Unterrichtsausfall. Die Schüler bekommen nicht genügend Material zum lernen, somit ist jeder besorgt, die Prüfung nicht zu bestehen. Die fähigen Dozenten dürfen keinen Unterricht machen und die neuen Dozenten, welche ihr 1.
Jahr haben versuchen uns Inhalt zu vermitteln, obwohl sie nicht wissen wie es hier abläuft. Selbst bei Gesprächen mit der Schulleitung kriegen wir die fähigen Dozenten nicht !
Wenn ihr euch hier anmeldet konnt ihr parallel einen Psychologen organisieren.
R
Rupert zur Nieden
07. March 2026
In einer Zeit, in der Fachkräftemangel in aller Munde ist und Bildung als Grundpfeiler unserer Gesellschaft gilt, möchte ich bewusst einmal den Blick auf jene Menschen richten, die oft im Hintergrund stehen: engagierte Dozenten, die ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihre Lebenszeit dafür einsetzen, junge Menschen auszubilden.
Am Beispiel unseres Dozenten Ingo Becker, der am Elbcampus Hamburg in der Meisterausbildung der Zahntechnik tätig war, möchten ich deutlich machen, wie wertvoll solches Engagement ist und wie fragil zugleich.
Ich bin dankbar, Ingo Becker als Dozenten gehabt zu haben. Er gehört zu jenen Menschen aus der freien Wirtschaft, die über jahrzehntelange praktische Erfahrung verfügen und sich dennoch bewusst dazu entscheiden, diesen Erfahrungsschatz weiterzugeben. Menschen, die nicht müssen, sondern wollen. Menschen, die sich noch einmal auf junge Generationen einlassen, auf Fragen, auf Unsicherheiten, auf Lernprozesse.
Es ist allgemein bekannt, wie schwierig es ist, solche Persönlichkeiten für die Lehre zu gewinnen. Umso unverständlicher ist es, wenn dieses Engagement nicht wertgeschätzt wird. Wenn Einsatz, Geduld und Fachwissen im Nachhinein von einzelnen Personen ohne Dank, ohne Respekt und ohne Selbstreflexion abgetan oder sogar angegriffen werden. Insbesondere dann, wenn persönliche Enttäuschung über ein Nichtbestehen im Raum steht.
Ingo Becker hat sich nach meinem Erleben intensiv darum bemüht, jedem einzelnen Teilnehmer dieser Meisterklasse fachlich weiterzuhelfen und uns in der Zahntechnik besser, sicherer und kompetenter zu machen. Dass ein solcher Einsatz im Nachgang so interpretiert wird, dass er einem Menschen die Freude an der Lehre nimmt, ist nicht nur traurig, sondern gefährlich für das gesamte Ausbildungssystem.
Denn wenn erfahrene Lehrkräfte nach einem Jahr sagen müssen: „Das tue ich mir kein zweites Mal an“, dann verlieren nicht sie, sondern die nachfolgenden Meisterschüler, der Beruf und letztlich das Handwerk insgesamt.
Dieser Brief soll kein Angriff sein. Er ist ein Appell. Ein Appell für mehr Dankbarkeit, mehr Verantwortung im Umgang mit Lehrpersonen und mehr Bewusstsein dafür, dass fachliche Exzellenz nicht selbstverständlich ist.
Wir brauchen Menschen wie Ingo Becker. Und wir brauchen eine Kultur, die solche Menschen schützt, respektiert und wertschätzt, gerade dann, wenn Lernen anstrengend ist und nicht jeder Weg zum Erfolg führt.
Mit freundlichen Grüßen
Rupert zur Nieden
Meisterabsolvent Zahntechnik am Elbcampus
P
phillip fechner
17. January 2026
Ich war mit dem Kurs vor Ort sehr zufrieden.
Die Dozenten haben mir alles was ich für meine Prüfung gebraucht habe vermittelt.
Auch die Prüfung dort war gut organisiert.
Der Kiosk in der Aula ist sehr schön. Hier konnte ich mich vor den Kurstagen stärken. War aber auch ein schönes Plätzen zum lernen.